Heizung an der Wand, Vorteile, Nachteile, Funktion

Heizung bedeutet Wärme und Wohlfühlen. Was aber ist der Vorteil einer Heizung in der Wand und wie funktioniert diese

Das Thema Heizung wird in Bauherrenkreisen gerne kontrovers diskutiert. Der eine schwört auf seine Holzöfen, der andere bevorzugt eine Wärmepumpe und der nächste heizt auch mit Holz, aber mittels einer Zentralheizung, wieder andere schimpfen über ihre Ölheizung, weil deren Brennstoff immer teurer wird und so weiter.

Wer auf welche Art und Weise am besten heizt, lässt sich pauschal auch gar nicht sagen, ein modernes Niedrig- oder gar Nullenergiehaus braucht andere Systeme, als das Gebäude aus den 70ern oder der Altbau aus der Gründerzeit.

Dazu kommt natürlich noch welcher Brennstoff, wo verfügbar ist, der Waldbesitzer heizt natürlich mit Holz, denn er hat es ja sowieso. In der Stadt ist vielleicht Fernwärme vorhanden, dann bevorzugt man natürlich diese.

Was gerade in Häusern die sehr gut isoliert sind, immer weiter im Vormarsch ist, ist das Thema Elektroheizung. Denn in manchen Häusern muss nur ganz punktuell und für kurze Zeit geheizt werden, beispielsweise in Badezimmern oder Kinderzimmern. Dafür lohnt sich der Einbau einer Zentralheizung nicht.

Eine Methode, die dabei besonders flexibel und vor allem optisch ansprechend ist, ist das Heizen mit Infrarot. Denn diese Systeme erwärmen nicht erst die Luft im Raum, sondern sie senden im Prinzip die gleichen Infrarotwellen aus, wie die Sonne. Damit erwärmen sie in erster Linie die Gegenstände im Zimmer, vom Boden über die Wände bis hin zur Einrichtung und letztendlich den Menschen selbst.

Das erzeugt eine sehr angenehme Wärme, zudem fallen solche Heizungen kaum auf. Denn sie bestehen aus flachen Paneelen, die einfach an die Wand gehängt werden. Es gibt sogar Anbieter wie HeatArt.at, die eine individuell bedruckte Infrarotheizung anbieten. So sehen die Heizpaneele aus wie Bilder und können sogar in die Feng Shui Maßnahmen integriert werden.

Ob diese Heizungen nun als Zusatzheizungen verwendet werden oder gar als eigenständige Heizlösung bleibt dem Nutzer überlassen. Auch muss eine Heizanlage nicht mehr aufwendig geplant werden, denn die Infrarotelemente können auch nachträglich eingebaut werden. Mehr als ein Stromanschluss ist ja nicht erforderlich.

Zuletzt überarbeitet:  2. Oktober 2019