Gedanken zum Feng Shui - Räume in Lebensräume verwandeln

Wie sehen die Lebensräume von unterschiedlichen Menschen in unterschiedlichen Situtationen aus Feng Shui Sicht aus

Unser Leben wird von Tag zu Tag hektischer. Immer schneller sollen wir immer kompliziertere Tätigkeiten verrichten, eine Menge Überstunden auf der Arbeit, Stau während des Heimweges, danach wartet noch die Familie auf Unterhaltung oder Sie haben gar einen Nebenjob.

Das Prinzip, schneller, besser, effektiver bestimmt längst unseren Alltag. Unsere Erholung bleibt dabei irgendwann auf der Strecke. Sollten wir also nicht das gleiche Prinzip auch auf unser Privatleben anwenden?

Warum optimieren wir nicht unsere Behausung um uns dort besser und effektiver zu entspannen? Unser Zuhause kann ein reiner Stellplatz für unser Bett sein, oder ein Lebensraum in dem wir uns wohlfühlen. 

Wohnhaus in Muenchen Es ist es gar nicht so schwer wie es sich anhört, genau so etwas zu erreichen. Wir haben die Wahl mit unserer Umgebung zusammen zu leben oder gegen sie.

Beides wird irgendwie funktionieren, aber mit ihr in Harmonie zu leben ist wesentlich leichter und besser für uns.

Es muss dabei gar nicht sein, wieder in Höhlen zu leben, weil das natürlicher sein könnte. Viel Erfolg versprechender ist es, unsere moderne Lebensart mit unseren Bedürfnissen zu kombinieren.

Wohnhaus in Hamburg So können wir eine Umgebung erschaffen, die für uns ein Maximum an Natürlichkeit mit einem Maximum an Komfort verbindet.

Das können wir vielleicht auch durch die Try and Error Methode erreichen, wenn wir unser Haus so lange umgestalten, bis es uns gefällt. Auch auf die Gefahr hin, dass wir die optimale Lösung nie finden, unser Geld zum Fenster hinaus werfen und unsere Familie verärgern.

Wir können es aber auch professionell angehen und einfach eine Methode anwenden, die in Asien oder den USA seit langem gang und gäbe ist, nämlich Feng Shui oder Raumpsychologie, wie man hierzulande sagt.

Der Münchner Feng Shui Berater Gerhard Zirkel dazu: "Oft sind es nur ein paar Kleinigkeiten, die einen Raum in einen Lebensraum verwandeln."

Am besten ist es natürlich Feng Shui gleich bei der Planung eines Hauses mit einzubauen. Denn hat ein Haus einmal eine günstige Struktur, die die Energie der Umgebung optimal zu nutzen vermag, kann man mit der Innenausstattung schon gar nicht mehr so viel falsch machen.

Auch bereits bewohnte Häuser oder Wohnungen können manchmal mit einigen geringfügigen Maßnahmen verbessert werden. Und das völlig ohne asiatischen Dekoschnickschnack, Räucherrituale oder abgehobener Esoterik. Feng Shui funktioniert mit jedem Einrichtungsstil.

Finden Sie auf den folgenden Seiten ein paar Gedanken zum Thema Wohnen und Feng Shui.

Wie wohnt eine Künstlerin

Wie würden wir uns dagegen den Wohnraum einer Frau vorstellen können, die von ihrer Persönlichkeitsstruktur so gelagert ist, dass sie ähnlich veranlagt ist, wie unser zu Anfang beobachteter Autor an der norddeutschen Küste?

Wie würde sich eine Autorin mittleren Alters ihre Bauernkate oder Ihre Gartenhäuser einrichten? Ihre warme, weltoffene Art würde sich spiegeln in den zum Verweilen einladenden Polstermöbeln, gut mit weichen Kissen bestückt. Warme, samtige Farben, Stoffe und Dekorfolie wären dominant.

Japanischer Garten Kerzen und Windlichter geben an frühen, dunklen Abenden der Kate Atmosphäre. Duftkissen und Pomander wären überall im Haus verteilt, die sinnliche Atmosphäre unterstreichend, grüner Tee steht auf dem Tisch.

Ein zentraler Ort wäre ganz bestimmt die geräumige Wohnküche mit einem großen Esstisch. Die Küche wäre sehr gut ausgestattet, wäre die Hausherrin doch gerne Gastgeberin und leidenschaftliche Köchin für ihren großen Freundeskreis.

Nüchtern dagegen und spärlich eingerichtet wäre jedoch ihr Arbeitsraum, der auf keinen Fall in den Wohnbereich integriert würde. Hier würde eine klare Atmosphäre bevorzugt, um in der Arbeit nicht abgelenkt zu werden.

Das Fenster gäbe den Blick frei in die Ferne und würde den kühlen Raum mit viel Licht durchfluten.
 

Wie lebt der Künstler in seinen 4 Wänden?

Gibt es einen Unterschied im Wohnen bei diversen Gruppen oder Berufen? Wie lebt ein Künstler? Nehmen wir als Beispiel einen kleinen Ort an der Nordseeküste. Einen Wohnraum in einer norddeutschen Bauernkate. Als Bewohner stellen wir uns einen etwa 30-jährigen Mann vor, der seinen Lebensunterhalt damit verdient, dass er die während der Wintermonate gemachten Fernreisen in den Frühjahrs- und Sommermonaten zu Kurzgeschichten verarbeitet und einem interessierten Leserkreis erzählt.

Nehmen wir weiter an, dieser junge Autor stammt aus der sächsischen Schweiz und hat in seiner frühen Jugend starkes Interesse für die russische Geschichte gezeigt. Seine Mutter ist sehr fürsorglich und seine familiäre Bindung ist trotz seiner Reiselust und seiner Liebe zum Einsiedlerdasein sehr groß. Wie würde ein solcher Mensch sein Zuhause gestalten? Was würden wir erwarten, wären wir in seine Wohnung eingeladen?

Künstlerhaus in Berlin Zunächst würde man sicherlich Ausschau halten nach einer Reihe von Mitbringseln von seinen zahlreichen Reisen, die ihn seit 10 Jahren in jedem Winter in die verschiedenen tropischen Gebiete dieser Erde gelockt haben.

Weiter würden wir selbstverständlich erwarten, dass er viele Bücher, insbesondere Bücher über seine Reiseziele, entsprechend auch viele Landkarten, Fotokalender mit seinen eigenen Bildern, daneben aber auch die Zeitschriften seines Zuhause Wohnen Abo in einem großen Regal sortiert hat.

Ja, sortiert. Wir würden erwarten, dass er seine Reiseunterlagen sorgfältig sortiert in einem großen Regal unter gebraucht hätte. Natürlich erwarten wir auch einen Schreibplatz. Mit Aussicht in die norddeutsche Weite. Vielleicht sogar ins Wattenmeer. Oder doch nur bis zum Deich? Nein, ein solcher Mensch braucht eine Sicht bis an den Horizont, um seine Geschichten in dieser Unendlichkeit zu finden.

Er wird eine einfach eingerichtet Küche haben, in der ein großer Esstisch mit liebevoll gesammelten, verschiedenartigen Küchenstühlen seine Freunde zum Bleiben und Plaudern einlädt. Sein Wohnraum wird schlicht und einfach geprägt sein, vielleicht ein altes Sofa mit einem kleine Tischchen daneben.

Wohnhaus in Hamburg In einer Nische auf einem Beistelltisch steht ein original russischer Samowar auf einer dicken, teppichartigen Decke, an der Wand dahinter eine Marienikone.

Sofort erkennen wir, der Bewohner dieses Raumes ist ein Liebhaber russischer Kultur und Kunst.

Dann entdecken wir, liebevoll vor dem flüchtigen Blick verborgen, eine Fotoreihe, auf der erkennbar die Mutter des Hausherren abgebildet ist. Fotoalben liegen darunter.

Seine in Bildern festgehaltene Kindheit und Jugend, geleitet von der Fürsorge der Familie. Eindeutig die Handschrift seiner Mutter sind diese Alben.

All diese Einzelheiten zeigen dem aufmerksamen Betrachter ein lebhaftes Bild des Menschen, der hier wohnt. Seine Vorlieben und sein Temperament spiegeln sich in der Farbgebung und in der Ausstattung des Wohnraumes mit Lampen und anderen Beleuchtungskörpern.

Ein eher ruhiger, in sich zentrierter Mensch wird wohl keine lebhaften Rot- oder energetisierenden Grüntöne für die Dekoration wählen. Die Muster werden ruhig, strukturiert sein. Klar in der Struktur. Das Farbspektrum wird sich von Beige- über Brauntöne hin zu erdigen Rotschattierungen bewegen.

Ist der Bewohner mehr rational, wird das Spektrum wohl nüchterner, weniger gemütvoll. Es werden weiß, grau, vielleicht sogar Schattierungen bis zum tiefen Schwarz zu finden sein. Wenn überhaupt gemusterte Stoffe gewählt werden, können wir hier nur in streng geometrische Formen erwarten. Ebenso würde sein Zuhause an jedem anderen Ort der Erde aussehen, ob nun die Jurte in der mongolischen Steppe oder das Stadthaus über den Dächern Roms.

Stadtwohnung oder Landwohung - Unterschiede nicht nur in der Einrichtung

Der gleiche Mensch, dessen Wohnung wir hier in einer norddeutschen Bauernkate betrachten, wie wird er in einer städtischen Umgebung wohnen? Wo würden wir ihn in Berlin, Frankfurt oder München wohnen sehen?

Wahrscheinlich würde er in einem viel geschossigen Haus in Sachsenhausen oder in Heidthausen zu finden sein. In der Nähe eines großen Platzes vielleicht. Wenn schon in einer Etagenwohnung mit Ausblick auf die nächste Häuserfront, dann soll doch wenigstens die Umgebung des Hauses, wenn man auf die Straße tritt, eine gewisse Weite zeigen.

Stadtwohnung in Hamburg Die Wohnung selbst wird ganz sicher einen eher ungewöhnlichen Eindruck geben.

Wenn auch die selben Möbel, Farben und Formen zur Einrichtung dienen, von ihnen die selbe Zweckdienlichkeit gefordert ist, so wird es sich auch in der Stadt ganz sicher nicht um eine Wohnung in einem modern konzipierten Wohnbereich handeln.

Das wäre unserem jungen Autor, den wir hier in seinem Wohnfeld beobachten, zu nüchtern, zu wenig inspirierend. Es wäre vielleicht ein Haus mit einer Atmosphäre, von anderen Individualisten in vielen Jahrzehnten bereits vor ihm mit geprägt worden.

Seine Liebe zur Natur würde sich sicher in vielen Pflanzen, mit denen er seine Wohnung belebt, ausdrücken. Wahrscheinlich wäre auch ein Balkon oder ein Zugang zu einem grünen Innenhof. Aber auch praktische Gesichtspunkte wären berücksichtigt, ein Kleiderschrank mit Schiebetüren wäre vorhanden und bequeme Schlafsofas.

Sicherlich wäre diese Wohnung nicht zufällig gewählt, sie wäre vielmehr raumpsychologisch perfekt für ihn geeignet und zuvor geomantisch auf Erdstrahlen analysiert worden.
Nicht nur in Europa findet man in Städten seine wunderschöne Stadtwohnung oder eine Wohnung in Dänemark unter Ferienwohnung Dänemark, auch im Rest der Welt. Hier finden Sie Städte in Kenia.

Die Wohnung der Karrierefrau

Wie wohnt die Karrierefrau aus der Sicht des Feng Shui? Würde in vorher genannten Räumlichkeiten nicht ein Mann sondern eine karrierebewusste Frau aus dem gleichen Berufsumfeld leben, würden wir sicher ebenfalls ein eher sachlich-nüchternes Ambiente vorfinden.

Auch die Farbgebung und das Design würden vorzugsweise klar, abgegrenzt, geradlinig. Aber es würde eine sanftere Ausprägung vorzufinden sein. Florales wäre in Form von Fotografien, auf romantisch angehauchten Gemälden zu sehen. Pflanzen könnten wir auch finden, aber eher sparsam, vorzugsweise Orchideen, Anthurien, vielleicht noch Farne.

Businesskomplex

Ein Sportgerät wäre im Wohnraum wohl kaum denkbar, sie würde wahrscheinlich Sportarten bevorzugen, die im Sportcenter oder in der Natur ausgeübt werden. Um nach getaner Betätigung unbelastet in den eigenen 4 Wänden entspannen zu können.

Wo und wie würde sich die Weichheit, die Wärme, die ja bevorzugt dem Weiblichen zu geschrieben wird, zeigen?

Weniger eckige, eher runde Formen statt glatter, glänzender Oberflächen und Stofftexturen, dafür das eine oder andere flauschige, eher pelzige Accessoire könnten wir vorfinden. Eine Frau in einem, wie man sagt, eher männlich orientierten Berufsumfeld, zeigt sich in ihrer Weiblichkeit auch im Wohnen eher rational und stringent. Kochtopf, Küche und Familienurlaub spielen im Leben dieser Dame sicher keine Rolle. Schon eher Action, Singlereisen und Partyurlaub.

In der Karriere spielt auch das Handy eine wesentliche Rolle, um ununterbrochen erreichbar zu sein. Neben der Telefonfunktion wird häufig auch auf die SMS Funktion zurückgegriffen, um durch die Kurzmitteilung schnell einen Termin bestätigen oder verschieben zu können.Das Wohnen muss zweckgemäß und ohne große Belastung funktionieren. Die Frau konzentriert sich lieber auf das Wesentliche, ihre Arbeit.

Wie wohnt der Banker?

Wie stellen wir uns die Wohnung eines Bankers vor, was unterscheidet den Wohnstil von der des Künstlers Ganz anders die Wohnung eines Bankangestellten im mittleren Alter. Wir würden ihn in einer sachlichen, nüchternen, strukturierten Einrichtung vorfinden. In der Stadt vielleicht in einem Loft.

Oder in einer Neubauwohnung in einer der Sattelitenstädte. Viel technisches Detail. Metall. Lederpolster in schwarz oder nüchternem grau, Herrenaccessoires auf dem Tisch. Seine Wohnung hätte wenig Bücher, aber wir würden viele aktuelle Zeitschriften, Magazine, Tagespresse sehen.

Geschäftsgebäude in München Um sich fit zu halten, könnte im Schlafraum oder falls das Bad groß genug wäre, ein Fitness-Gerät aufgestellt sein. Um die Berichte über Sportereignisse und die diversen Wirtschaftssendungen verfolgen zu können, wäre ein großer Flatscreen an prominenter Stelle installiert, bequem von der ledernen Sitzlandschaft zu beobachten. 

Balkon oder Terrasse müsste nicht sein, denn dort würde er sich wohl kaum aufhalten. Die Küche könnte doch recht gut ausgestattet sein. Denn er achtet auf gesunde Mahlzeiten und hat es sich deshalb zur Gewohnheit gemacht, häufiger seine Mahlzeiten selber zu zubereiten.

Die Lage der Wohnung müsste zentral sein. Gut zu erreichen auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die eine gute Anbindung zu seinem Arbeitsplatz gewährleisten. Aber auch, um schnell an die geeigneten Orte zu gelangen, an denen er seine Fitness trainieren kann.

Geschäftsgebäude in München Ein Sportcenter in der Nähe wäre gut, ausgebaute Rad- und Joggingwege, die durch die Natur führen. Ganz sicher müssten in gut erreichbarer Entfernung auch kulturell und gesellschaftlich relevante Orte liegen. Cafés, Restaurants, Kneipen, Theater, Kabaretts. An diesen Orten wäre er mit Kollegen, Kunden und Freunden sicher häufig anzutreffen.

Ein so nach außen gerichteter Mensch wählt natürlich auch kräftigere Farben, großzügigere Formen und Designs, großflächige Bilder moderner Künstler, Skulpturen und vielleicht noch ausgewählte antiquarische Kostbarkeiten, ein antiker Brieföffner vielleicht, könnten seine Wohnung dekorieren.

Eine besondere Betonung würden wir in seinem Bad und in seinem Schlafzimmer, hier in Form eines großen Kleiderschrankes finden. Er ist natürlich Single, einen Seitensprung hat er nicht nötig. In seinem beruflichen Alltag wird sehr viel Wert auf sein äußeres Erscheinungsbild gelegt.

Diesem Anspruch trägt der Bewohner unseres Betrachtungsobjektes Rechnung, indem er über eine großzügige Garderobe verfügt.

Auch im Badezimmer finden wir Hinweise darauf, dass der Bewohner großen Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild legt.
Für die umfangreiche Anzahl kosmetischer Produkte wird entsprechender Aufbewahrungsraum benötigt. Bei allem muss jedoch auf eine sachlich nüchterne Stilrichtung geachtet werden.