Federkernmatratzen

Federkernmatratzen: Die Sofaähnliche Konstruktion der Federkernmatratzen ist der Klassiker in den heimischen Betten

Federkernmatratzen sind sozusagen der Klassiker in heimischen Betten. Gab es doch früher keinerlei Alternative zu der sofa-ähnlichen Konstruktion. Ähnlich wie bei einem Sofa befinden sich hier im Inneren der Matratze Federn aus Stahl oder anderen metallischen Materialien, die für einen sehr guten Liegekomfort in Verbindung mit langer Lebensdauer sorgen. Durch die Federn wird das Material des Überzugs immer wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgedrückt. Eine punktgenaue Stützung des Körpers ist mit einer solchen Matratze allerdings nur relativ schlecht möglich. Insbesondere bei einfachen Modellen hängen die Federn zusammen, so dass sie bei Belastung großflächig nachgeben und den Körper so nicht punktuell unterstützen können.

Die Entwicklung ist jedoch auch in diesem Bereich in den letzten Jahren nicht stehen geblieben. So bieten beispielsweise Taschenfederkernmatratzen einen größeren Liegekomfort, da hier jede Feder in einer eigens für sie vorgesehenen Tasche sitzt, und somit nicht mit den anderen Federn zusammenhängt. Die Matratze wird dadurch wesentlich punktelastischer und stützt den Körper besser.
Ein Problem könnte sich mit einer Federkernmatratze in Verbindung mit einem verstellbaren  Lattenrost ergeben. Durch die Metallelemente im Inneren sind Federkernmatratzen in der Regel wenig biegsam, so dass sie für verstellbare Lattenroste nur bedingt geeignet sind. Ein Pluspunkt sind jedoch die guten Klimaeigenschaften, da im Inneren der Matratze durch die Federn Hohlräume geschaffen werden, in denen Luft zirkulieren kann. Auch bei der Haltbarkeit punktet die Federkernmatratze gegenüber anderen Matratzen, da die Stabilität und die Form der Matratze sehr lange erhalten bleibt.