Wassermatratzen

Wassermatratzen: Nur im weitesten Sinne eine Matratze, da es sich bei einem Wasserbett um ein System handelt, das aufeinander abgestimmt ist.

Die Königsklasse unter den Matratzen bilden seit vielen Jahren die Wassermatratzen. Wobei die Bezeichnung eigentlich falsch ist, schließlich handelt es sich hierbei um ein komplettes Schlafsystem, das im Allgemeinen als „Wasserbett“ bezeichnet wird. Mit einer Wassermatratze allein lässt sich kaum etwas anfangen, das Bettgestell und der Lattenrost müssen individuell darauf abgestimmt sein. Sie können auch normalerweise keine Wassermatratze einzeln kaufen udn in ihr vorhandenes Bettgestell legen. Wenn Sie ihr Bett weiterbenutzen möchten, dann muss die Wassermatratze in ihr Bett eingepasst werden. Reden Sie darüber unbedingt mit dem Fachmann.

Der große Vorteil von Wassermatratzen ist die punktgenaue Unterstützung des menschlichen Körpers. Durch seine Viskosität umschließt das Wasser den gesamten Körper und unterstützt die Stellen, welche es erfordern. Doch nicht jeder mag die ständigen Bewegung in einem Wasserbett. Aus diesem Grund gibt es inzwischen verschiedene Systeme, um die Wasserbewegungen im Inneren der Matratze zu beruhigen.
Beruhigte Wassermatratzen verfügen entweder über mehrere Kammern, so dass sich das Wasser nur begrenzt verteilen kann, oder sind mit einer Art Schwamm gefüllt, der ebenfalls dafür sorgt, dass das Wasser nicht in der Matratze umherschwappen kann. Die meisten Menschen empfinden eine solche beruhigte Wassermatratze als wesentlich angenehmer.
Besonders geeignet sind Wassermatratzen für Menschen, die unter einer chronischen Krankheit wie beispielsweise Rheuma leiden. Durch die in das Bett eingebaute Heizung lässt sich eine wohlige Wärme schaffen, die sich beruhigend auf Gelenke und andere Körperteile auswirkt.