Wissen über Wasserbetten

Wissenswertes über das Wasserbett: Informationen und Hintergründe zum Thema Wasserbetten

Die Idee eines Wasserbetts ist nicht neu. Bereits vor über 300 Jahren war es bei den Persern durchaus üblich Ziegenhäute mit Wasser zu füllen und diese als Unterlage zum Schlafen zu benutzen. Wenn die Perser damals nicht gut auf diesem Prototyp der "Wasserbetten" geschlafen hätten, hätte sich diese Art Bett vermutlich nicht derart weiterentwickelt, wie es eben im Verlauf der Jahre der Fall war. Zugegeben, das Wasserbett heute hat nicht mehr viel mit einer wasserbefüllten Ziegenhaut gemein, außer eben die Wasserfüllung und auch hier wird bereits ein Mittel zugegeben, um das Wasser vor Algenbildung und Verschlammung zu schützen.

Das Wasserbett entwickelt sich ständig weiter und die Hersteller haben aus der Erfahrung der vielen Jahre gelernt. Ausgeklügelte Dämpfungsmethoden mit verschiedensten Fliesarten werden eingesetzt, die Heizung der Wasserbetten (Ja, ein Wasserbett wird heute im Gegensatz zu den Persern beheizt) wird ständig verbessert und die Matraze ist heute so gut wie unzerstörbar, wenn man Sie nur zu ihrem Verwendungszweck benutzt.

Der Grundgedanke der Wasserbetten ist der, den Druck auf den Körper möglichst weit zu reduzieren. Wurden von ein paar Jahrzehnten noch harte Betten vom Orthopäden empfohlen, so geht der Trend hin zu immer weicheren Matrazen, um den Druck auf den Körper möglichst gleichmäßig und möglichst gering zu bekommen. Und diese Druckminderung schafft keine Matraze so gut, wie die Wasserbefüllte.
Das Wasserbett hat sich weg von der Ziegenhaut und hin zu einem hoch komplexen Materialmix mit unterschiedlichsten Funktionen entwickelt und hat heutzutage bereits eine sehr hohe Verbreitung.